5. July 2010 13:26 - von Wolfgang Baumbast
Er treibt zur Zeit Tausende auf die Straßen und Plätze: Der Fußball.
Selten gibt es eine Phase, in der sich narzisstische Triebenergien so kollektiv bündeln und mit einem Schlag freisetzen, wie bei einer Fußballweltmeisterschaft.
Jedes teilnehmende Land fiebert mit der eigenen Mannschaft mit, teilt deren Freud und Leid und versinkt im Fall der Niederlage prompt in tiefe Trauer und Depression, wie die Argentinier nach der Blamage gegen Deutschland.
Bei einem Sieg kennt der Jubel keine Grenzen, da wird schon mal ganz spontan ein Nationalfeiertag ausgerufen.
Nichts schmeckt jedoch süßer, als der Gewinn des Titels. Dieses Ereignis löst bei den glücklichen Siegern einen kollektiven narzisstischen Superorgasmus aus. Den möchte ich unbedingt mal wieder haben.
Schade! Nix wars! 